Tag Archives: Sony

Vevo hat mehr User als Hulu

8 Jun

Das Video-Netzwerk von Universal, Sony und YouTube, VEVO, hat den “Konkurrenten” Hulu bei den Nutzerzahlen überholt. Im April erreichte der Dienst über 44 Mio. Unique User. Doch nicht nur in den Besuchern ist VEVO einen Schritt voraus, sondern sogar bei der verbrachten Zeit pro Video. Natürlich hinkt der Vergleich ein wenig, weil Hulu sich auf Filme und Serien spezialisiert hat, die anders als Musikvideos konsumiert werden. 89 Prozent aller Suchen, die i.d.R. nach einem ganz bestimmten Künstler suchen, kommen direkt von YouTube. Es wird aber spekuliert, dass VEVO schon bald ähnliche Preise für seine Werbung wie das erfolgreiche Vorbild verlangen kann, zumal der Anteil der eigenproduzierten Inhalte steigt. (Billboard)

Verluste auch bei Universal Music

12 May

Im Zuge der Veröffentlichung der Quartalszahlen von Vivendi wurde bekannt, dass die Universal Music Group weiter Verluste schreibt. Der Umsatz fiel um über 13% auf 889 Mio. Euro. Grund dafür seien vor allem die schwachen CD-Verkäufe in Europa und Asien. Selbst der Umsatz der Digitalsparte ging um 1,7% zurück.
Auch bei anderen Major Labels gab es im ersten Quartal Verluste. Jedoch fielen diese, z.B. bei Warner Music (-1,3%), deutlich geringer aus. “This is going to be a tough, challenging industry for a few more years”, gab Vivendi-Finanzchef Phillippe Capron zu Bedenken. Man wolle sich künftig deutlich mehr auf digitale Verkäufe konzentrieren, denn hier kann Universal bereits erste, kleine Erfolge vorweisen. So hätte VEVO, an dem Universal sich mit Sony beteiligt, seine Konkurrenz bei Weitem überflügelt. (Billboard)

Waka Waka: Sharika stellt FIFA WM-Song

29 Apr

Sony Music und die FIFA haben in New York bekannt gegeben, dass Shakira mit dem Song “Waka Waka (This Time For Africa)” die offizielle Hymne zur Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika stellen wird. Der argentinische Superstar wird das Stück auch live am 11. Juli beim Finalspiel in Johannesburg präsentieren. “It is part of the identity of the world’s most exciting sport’s event. This song is the personification of the African rhythm and identity and sets the pace for this unique event.”, sagt FIFA-Präsident Sepp Blatter.

Der Song selbst ist ziemlich grottig, dafür aber für einen guten Zweck, denn die Einnahmen gehen einem Projekt zu Gute, das Fußballzentren in Afrika bauen möchte.

News Corp. kauft neues Musik Startup

23 Apr

Die News Corp., der bereits MySpace (und damit auch iLike und imeem) gehört, hat sich mit einer Minderheitsbeteiligung beim Startup Beyond Oblivion eingekauft. Das Geschäftsmodell der New Yorker Jungunternehmer ist noch unklar. CNET vermutet, dass es in Richtung eines All-You-Can-Listen-Abonnement im Stil von Nokias Comes With Music, nur auf unterschiedlichen Geräten und in Verbindung mit sozialen Netzwerken, geht. (Oder so ähnlich.) Klar ist bislang nur, dass neben der News Corp. weitere namenhafte Investoren an Bord sind.
Neben der Investment Bank Allen & Co. soll auch ein Fonds von Sony und Panasonic in Beyond Oblivion bis zu 10 Mio. US-Dollar investiert haben. Es wird sich zeigen, welche Synergieeffekte zu nutzen sind. Vor allem aber muss das mysteriöse Startup erst einmal Verträge mit den führenden Labels unterschreiben bis es am 10. Oktober an den Start gehen kann. (CNET)

EMI will noch mehr Mitarbeiter entlassen

19 Apr

Das schwer angeschlagene Major Label EMI will laut der Times weitere hundert Mitarbeiter entlassen. Seit der Übernahme durch das Investmentunternehmen Terra Firma mussten schon 2.000 Mitarbeiter ihre Posten räumen. Vorstand Charles Allen und Finanzier Guy Hands (Terra Firma) wollen sich somit Luft schaffen, um eine Übernahme durch die Citigroup abzuwenden. Ihr schuldet EMI über 2,5 Mrd. Dollar, die die Bank fürchtet nicht refinanziert zu bekommen. Können keine neue Investoren gefunden werden, geht das Label im Sommer in die Hände der Citigroup. Die Investment-Gruppe KKR und Warner Music hätten bereits Interesse bekundet, EMI dann abzukaufen.

Das Management arbeitet derzeit an einem Plan, um sich bis 2015 einen Profit von rund 620 Mio. Euro zu verschaffen. Gleichzeitig sollen neue Verhandlungen mit Universal und Sony über einen Leasing-Vertrag um den Musikkatlog in den USA geführt werden. Guy Hands sei davon überzeugt, genügend Geld aufzutreiben, um das britischen Label für min. 2 Jahre zu retten. (Times Online)