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Start beim Musikdienst von Skype-Machern

3 Jun

Die Gründer von Skype, Joost und Kazaa, Niklas Zennstrom und Janus Friis, haben heute die Beta-Phase ihres neuen Musikdienstes “Rdio” gestartet. Das Angebot bietet seinen Kunden einen cloud-basierten Streaming-Service gegen eine Abo-Gebühr von fünf bis zehn Dollar pro Monat. Zum vollen Preis bringt Rdio die Musik dann auch auf iPhone oder Blackberry. Das Preis-Modell ähnelt damit z.B. dem von Spotify oder simfy. Wirklich neu bei dem Startup ist der Versuch, eine Twitter-ähnlichen Empfehlungsdienst einzubauen. Was bei seinen Freunden häufig gespielt wird, findet auch den Weg in die eigne Playlist und umgekehrt.
Ob und wann der Dienst nach Deutschland kommen wird, ist noch völlig offen. Allerdings sind schon jetzt die großen Labels – zumindest in Übersee – an Bord. (GigaOm)

simfy mit On-Demand-Musik aufs iPhone

5 May

Das Berliner Startup simfy hat sich ein neues Outfit gegeben. Neben kleinen optischen Neuerungen sind aber vor allem die Inhalte bestechend: mit dem neu eingeführten Premium-Modell können nicht nur mehr Songs gehört werden, sondern auch mobil mitgenommen werden. Für 9,99 Euro im Monat sollen nun rund 6 Mio. Tracks aller vier Major Labels und zahlreicher Indies zur Verfügung stehen. Außerdem ermöglicht simfy Nutzern von iPhone oder Android-Handys den gesamten Musikkatalog auch unterwegs zu spielen. Demnächst soll eine Desktop Applikation folgen.
Zudem hat man nun eine Einigung mit der GEMA erzielt. Ferner möchte man simfy for brands, eine White-Label-Lösung, die u.a. bereits Coca-Cola nutzt, stärker bewerben. Künftig, so simfy-Macher Christoph Lange, soll dann auch noch der europäische Markt erobert werden. Wir dürfen gespannt sein.

simfy geht live

22 Apr

Aus dem Live-Musik-Portal “Concert Online” wird “simfy live“. Damit erhält das deutsche Musik-Netzwerk, das seinen Usern den Upload der eigenen Titel in eine Cloud sowie den freien Zugriff auf Millionen anderer Songs ermöglicht, neuen Zuwachs. Dieser kommt aber nicht von ungefähr, sondern scheint von langer Hand geplant zu sein. Das Unternehmen Music Networx, welches seit Anfang des Jahres die Mehrheit an simfy hält, führt damit seine zwei Plattformen zusammen. Music Networx hatten den simfy-Gründern Christoph Lange und Steffen Wicker ihre Anteile abgekauft.

Eine iPhone-App, ein Relaunch sowie ein Premium-Modell stünden auch schon in den Startlöchern. Wir können gespannt sein, ob simfy demnächst die 2 Mio. Mitglieder-Marke sprengt. (Deutsche Startups)