Bei Last.fm will man sich wieder auf das Kerngeschäft konzentrieren und beendet sein Angebot, einzelne Musiktitel auf Abruf abspielen zu können. Dies wurde (gebührenpflichtig) in den USA, Großbritannien und Deutschland angeboten.
Stattdessen überlässt man das Ganze seinen neuen Partner. Bei Spotify können User Musik nach Belieben streamen. Videos werden künftig auch nicht mehr von Last.fm gehostet, sondern von VEVO geholt. Um den Kreis sinnvoll zu schließen, haben beide Anbieter nun Scrobbler implementiert. Die Software ist seit jeher ausschlaggebendes Element für Last.fm, denn sie erlaubt es, die Musiknutzung nachzuvollziehen und passende Empfehlungen zu geben. Zu den Partnern gehören ferner MOG, The Hype Machine und we7.
“We believe that this renewed focus on Last.fm as the definitive online home of your music taste and your base for music discovery – regardless of where you listen – will help improve not just our users’ musical lives but the overall online ecosystem as well”, sagt Vorstand Matthew Ogle. Die bekannte und beliebte Radio-Funktion bleibt nach wie vor erhalten. Der Schritt macht für Last.fm durchaus Sinn, wird das Web Smart Radio aber langfristig an Werbeeinnahmen binden, die ja bekanntlich hart umkämpft sind.
Letzte Kommentare