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Kein iTunes in the Clouds, aber iPhone 4 kommt

8 Jun

Bei der gestrigen WWDC stellte Apple-Chef Steve Jobs zwar, erwartungsgemäß, das neue iPhone 4 vor. Die Gerüchte um die Präsentation eines cloud-basierten iTunes erwiesen sich aber als falsch. Auch ein iTunes.com wird es in naher Zukunft nicht geben. Zuletzt wurde darauf spekuliert, weil Apple den Streaming-Dienst Lala gekauft hatte. Hier bei TuneInn wurde aber schon kurz nach der Übernahme erklärt, warum Apple nicht so schnell ins Streaming-Geschäft einsteigen wird.
Neu beim iPhone ist Multitasking und eine andere Haptik. Für Entwickler dürfte das Netzwerk iAds interessant sein, für das Apple bei Werbekunden schon 60 Mio. Dollar eingetrieben hat. (Music Ally)

Google greift iTunes an

21 May

Google gab bekannt, dass es das Technologie-Unternehmen Simplify Media (nicht zu verwechseln mit simfy) gekauft hat. Deren Kernarbeit bestand bislang daran, es Kunden zu ermöglichen, ihre Musik, Bilder oder Videos auf verschiedene Endgeräte zu streamen. Ein Download, beispielsweise des eigenen Musikkatalogs, ist daher nicht mehr nötig. Vermutlich akquirierte der Suchgigant das Start-Up schon im März und ließ Neuanmeldungen sperren und eine iPhone-App vom Markt nehmen. Googles Vice President Vic Gundotra sagte, man wolle nun eine Desktop-Software entwickeln, die es allen Nutzern ermöglichen soll, ihre Medien auf Android, das hauseigene Mobilbetriebssystem, zu bringen. Zudem soll der Android Market um eine Musik-Sparte erweitert werden.

Apple kaufte bereits im vergangenen Jahr Lala, das ähnliches ermöglichen könnte. Darüber hinaus gibt es eine Applikation von Spotify, die ebenfalls Musik-Streaming erlaubt. (TechCrunch)

iTunes vor Nokia bei mobilen Musikdownloads

20 May

Eine Erhebung von comScore zeigt, wie klein das Geschäft mit der mobilen Musik noch ist. Zwar hören rund 54 Mio. Nutzer (23,8%) auf ihrem Mobiltelefon Musik in fünf untersuchten europäischen Ländern, aber nur ein Bruchteil besorgt sich diese unterwegs. Ein Fünftel der britsichen, italienischen, spanischen, französischen und deutschen Nutzer lädt die Daten einfach vom PC herunter. Nur 1,9% kaufen die Musik während sie unterwegs sind von einem Online-Store.

Das stellt aber trotzdem eine Steigerung dar. Der Anteil stieg von rund 2,6 Mio. Nutzern auf nun 4,3 Millionen. Wie Music Ally berichtet, belegt iTunes dabei Platz Nummer eins. Knapp dahinter folgt der Nokia Music Store. “Nobody’s really bothering to advertise music on the mobile internet, and I think the music companies are really missing a trick here”, sagt Alistair Hill von comScore. (Music Ally)

TuneCore liefert 2009 rund 65 Mio. Songs aus

7 May

TuneCore hat im vergangenen Jahr rund 65 Mio. Songs für seine Kunden ausgeliefert. Über den Service können Künstler ihre Musik an iTunes, Amazon MP3, aber z.B. auch MySpace Music, verteilen. Insgesamt wurde dadurch ein Umsatz von 35 Mio. US-Dollar erzielt. Am deutlichsten dominieren Songs aus dem Rock-Genre. Zukünftig veröffentlicht TuneCore eine wöchentliche Statistik mit den besten 20 Songs.

Apple zieht bei Lala den Stecker

30 Apr

Aus für den Musik-Streaming-Dienst Lala: Nachdem das Starup im Dezember 2009 von Apple gekauft wurde, soll die Plattform nun schrittweise bis Ende Mai komplett geschlossen werden. Schon heute sind keine Neuanmeldungen mehr möglich. Bereits registrierte User sollen gekaufte Songs in iTunes-Gutscheine umwandeln können, um nicht völlig leer auszugehen.
Lala arbeitete mit einem innovativen Konzept. User konnten jeden Song einmal kostenlos hören, dann für 10 Cent immer online hören bzw. für 79 Cent als MP3 herunterladen. Leider machte der Dienst, der ausschließlich in den USA verfügbar war, damit keinen Gewinn. Zwar nährt das Aus für Lala abermals Gerüchte, dass Apple künftig auch einen Streaming-Service für iTunes anbieten könnte. Allerdings erweist sich das Konzept an vielen Stellen als noch nicht ausgereift (selbst das gehypte Spotify ist wenig rentabel), sodass mit einem Einstieg der Apfelschmiede noch nicht all zu bald zu rechnen ist. (Golem)